Schlagwort: Das Bildnis des Dorian Gray

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Beatrice Frank, Autorin von   „Schwer wie eine Feder“, empfiehlt euch in unserem neuen Interview „Das Bildnis des Dorian Gray“, da das Buch Leidenschaft, Spannung und Philosophie bietet. Ein Sachbuch liest sie auch gern, wenn das Thema stimmt, aber Hörbücher sind nicht so ihr Ding. Als letztes hat sie  „Seelen“ von Stephenie Meyer und  „MondSilberLicht“ von Marah Woolf gelesen.
Passend zum Buch hat uns Beatrice diese London-Fotos mit Zitaten aus „Schwer wie eine Feder“ zur Verfügung gestellt – dafür ein ganz großes „DANKE“.
Benu lief mit Anubisdos nach draußen. Der Abend war kühl und windig. Er schloss seinen Reißverschluss bis zum Hals und schaute auf die Uhr. Als er den Kopf anhob, stand Fran vor ihm. Er wusste, was passieren würde. „Musstest du Joe vor mir warnen?“, knurrte Benu.
Auf der anderen Straßenseite blockierte die klobige, massive Fassade der London University jeglichen Fluchtweg. Sie waren eingepfercht, eingepfercht wie Schafe. Auf dem höchsten Turm hing die weiße Fahne leblos nach unten. Ein Friedensangebot, wenn da nicht die blutrote Schrift auf dem weißen Stoff gewesen wäre.

„Ich kenne einen wunderbaren Satz von ihm, der hier in diesem Park auf einer Stehle festgehalten ist. Er beschäftigt sich mit einem geistigen Zustand, in dem du, Richard, dich momentan befindest: Dem Unwissen! Ich zitiere: ´If a man will begin with certanties he shall end in doubts, but if he will be content to begin with doubts he shall end in certanties! ` (Sir Francis Bacon, The Advancement of Learning, 1605, Book I, v, 8). Strenge dich an, Richard, du kannst es herausfinden!“
Rechts von ihnen befand sich ein altes Industriegebäude, vor dessen dunklen Rolltoren schwarze Müllcontainer parkten. Sie erinnerten Benu an Leichenwagen! Sein ungutes Gefühl wurde stärker.
„Dein Gedanke, den Tod als Erleichterung anzusehen, hat mich entsetzt. Aber jetzt stellt der Übergang des Lebens in den Tod für mich keinen Gegner mehr dar! Der Tod kann hinter jeder Kurve auf mich warten und der Gedanke macht mir keinerlei Probleme.“
Benu legte seinen Arm über Frans Schulter. „Wenn du diesen Platz hier manchmal mit Scheißtagen in deinem Leben vergleichst, wird alles relativ! Es freut mich, dass du auch so denkst!“

Fran blickte auf die Eingangstüre ihres Lieblingslokals: „Oh nein nicht auch noch Edward!“ Edward, gefolgt von Ronald und Daemon, verließen soeben ‚The Lamb‛. Einen Moment haderte Benu. Warum war Daemon mit diesen Mistkerlen unterwegs? Hoffentlich erfüllte er nur seinen Auftrag, Edwards Vertrauen zu behalten

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Eure Ilana und Elena

*Entschuldigt bitte, dass die Tonqualität leider nicht auf unserem üblichen Niveau ist, da das Interview via Skype geführt und aufgenommen wurde.
*Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag oder dem Autor/der Autorin zur Verfügung gestellt.
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